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ihcSF Linth 1 vs. IHC Wettingen, NLA

Nach der verpassten Chance in der Euroleague für Furore zu sorgen, kehrt Linth in den
Meisterschaftsalltag zurück. Die Saison ist noch jung und Linth strebt natürlich auch dieses
Jahr einen Playoff Platz unter den Top 4 an. Um dieses gesetzte Ziel zu erreichen, braucht es
nun ein Zeichen auf dem Feld um die Startniederlage vergessen zu machen.


Linth startete gewohnt druckvoll in das Spiel und versuchte gleich den hohen Spielrhythmus
aus der Euroleague mitzunehmen. Der Gast aus Wettingen verhielt sich indessen seinerseits
äusserst passiv. Es entwickelte sich also eine relativ einseitige Partie bei welcher die
Wettinger auf Konter lauerten. Nach haufenweisen verpassten Chancen auf Seiten der
St.Galler, konnte Tobias Schnyder auf Pass von Stefan Horber das 1:0 in Überzahl markieren.


Auch danach änderte sich nichts am Verhalten des Gastes aus Wettingen und so war es nur
eine Frage der Zeit, bis das nächste Tor fiel. Rickenbach erzielte den zweiten Treffer,
nachdem Steiger durch aktives Vorchecking sich den Puck hinter dem gegnerischen Tor
ergattert hatte. In der Folge bremsten sich die Linthner immer wieder selber mit unnötigen
Strafen. Diese wurden vom Gast zwar nicht schlecht gespielt, jedoch stand Schnyder T. durch
einen gut antizipierten Pass auf einmal alleine vor dem gegnerischen Tor. Er liess sich
natürlich nicht zweimal bitten und versenkte den Puck eiskalt zum 3:0.


Das Powerplay war in der Folge jedoch noch nicht zu Ende und Wettingen kam tatsächlich
zum 3:1 Anschlusstreffer. Ein Schuss von der Blauen Linie ging an den Pfosten und
anschliessend via Rücken von Torhüter Bachmann ins Tor. Ein sehr unglücklicher
Gegentreffer, was nicht heisst das dies der Letzte war. 4 Minuten Später wurde Linth
nämlich wieder sehr hart bestraft und dies nicht einmal durch Eigenverschulden. Ein
auslösender Pass wurde durch den Schiedsrichter so gestoppt, dass ein Wettinger plötzlich
alleine aufs Tor ziehen konnte. Diese Chance nutze Leuenberger und so hiess es nur noch 3:2
zur Pause.


Linth war klar, dass man sich in diesem Spiel nur selber schlagen kann und deshalb ging es
auch nach der Pause weiter nur in eine Richtung. Eicher erhöhte wieder auf einen zwei Tore
Vorsprung, nachdem bei 3 gegen 3 eine Strafe gegen Wettingen angezeigt war und Linth
seinen Torhüter durch eine vierten Feldspieler ersetzte. Der Bann war nun gebrochen und
die Gegenwehr des Gegners liess nach. Die Linthner konnten nach Belieben kombinieren und
erhöhten bis zur 37 Minute auf 6:2.


In der Folge flachte das Spiel etwas ab und der Torhüter der Wettinger konnte sich durch
diverse starke Paraden auszeichnen. Da es mit Schüssen also nicht so klappte, fasste sich Edri
in der 48 Minute ein Herz und dribbelte sich durch die Abwehr durch. Am Ende dieser
schönen Einzelaktion liess er auch dem Torhüter keine Chance. Den Schlusspunkt setzte
Rickenbach mit dem 8:2.


Wenn man die Spielanteile und Chancen betrachtet geht der Sieg für Linth völlig in Ordnung.
Es war ein sehr souveräner Auftritt, welcher nun doch etwas Selbstvertrauen für die
kommenden Aufgaben gibt.

 

Fabio Bachmann

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